SPD Kirchardt

Silberne Bürgermedaille für GR Werner Fröhlich

Seit 33 Jahren im Kirchardter Gemeinderat

(jf) Im Rahmen der digitalen Gemeinderatssitzung vom 17. Mai 2021 wurde unserem SPD-Gemeinderat Werner Fröhlich die Silberne Bürgermedaille der Gemeinde Kirchardt verliehen. Zwar nahm Bürgermeister Kreiter die persönliche Übergabe der Medaille nebst zugehöriger Anstecknadel und Urkunde sowie einem Blumenstrauß für die Gattin erst am Folgetag, dem 70. Geburtstag des Geehrten, vor, die offizielle Ansprache war jedoch Teil dieser ersten digitalen Gemeinderatssitzung in Kirchardt. Und es war auch das erste Mal, daß diese Bürgermedaille in Silber, die in Form der Umrisse der Gemarkung der Gemeinde Kirchardt gestaltet ist, überhaupt an eine verdiente Persönlichkeit der Gemeinde verliehen wurde.

In seinen Ausführungen über das große ehrenamtliche Engagement Werner Fröhlichs ging Bürgermeister Kreiter auf dessen lange Wirkenszeit als Gemeinderat ein: So gehört Werner Fröhlich dem Gemeinderat bereits seit 1988 an. Er ist das dienstälteste Mitglied des Gremiums und hat in den verschiedenen Legislaturperioden bis heute schon viele Ämter in verschiedenen Ausschüssen innegehabt, in der Periode ab 1994 war er Zweiter Bürgermeister-Stellvertreter. In vielen Stunden ehrenamtlichen Engagements zeigte er seine Freude, für die Gemeinde etwas bewegen zu können. Er ging auch kritischen Diskussionen nie aus dem Weg. Außerdem war er stets bereit, die Dinge in die Hand zu nehmen - wie bespielweise die Spendensammlung für die Kirchardter Weihnachtsbeleuchtung oder die Erneuerung des Waldlehrpfades.

Dem Dank des Bürgermeisters schloß sich SPD-Fraktionssprecher Gerd Wolf voll und ganz an. Dabei war ihm wichtig, neben den bereits aufgezählten Leistungen Werner Fröhlichs, dessen Wirken auch aus der ganz  persönlichen Perspektive seiner Fraktionskollegen zu beleuchten.

Wie kaum ein zweiter habe er diese Medaille verdient, begann Gerd Wolf seine Ausführungen, die er mit einem zwinkernden Auge entlang der Eigenschaften führte, die man Werner Fröhlichs Sternzeichen, dem Stier, zuschreibt. So ging es u.a. um Ausdauer, Geduld und Beharrlichkeit. Er zeichnete den Weg nach vom Fernmeldehandwerker über das Ingenieurstudium zum Lehrer und Schulleiter, den Weg von Bad Wimpfen nach Berlin und über Bayern am Ende nach Kirchardt. So sei er also zwar kein gebürtiger Kirchardter, sondern viel besser noch, ein begeisterter Kirchardter, dem alle Ortsteile ans Herz gewachsen und zur Heimat geworden seien.

Fleißig seien die Stiere, kreativ, ehrgeizig und erfolgreich, aber auch hilfsbereit und verantwortungsbewußt. Besonders betonte Gerd Wolf diese Verantwortung, welche zu übernehmen sich Werner Fröhlich nie gescheut hat, auch nicht bei der Vertretung unangenehmer Dinge - vor allem, wenn es um das Wohl der Allgemeinheit, der Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde ging. Und da sah er vor allem den Gemeinderat Fröhlich untrennbar verbunden mit dem Sozialdemokraten Fröhlich: „Denn soziale Gerechtigkeit war und ist für Werner Fröhlich die zentrale Voraussetzung für Zusammenhalt und Fortschritt in unserer Gesellschaft. Und all sein Wirken im SPD-Ortsverein, in der SPD-Gemeinderatsfraktion und im Gemeinderatsgremium waren stets davon geprägt“. „Wir sind stolz, daß Du einer von uns bist“ schloß Gerd Wolf seine Rede und ergänzte noch die Worte, mit denen einst der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt gelobt wurde: „Du schuldest uns nichts, aber wir schulden Dir Dank!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NACHRICHTEN AUS DER LANDESPOLITIK

Für faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen: Tarifvertragsgesetz ist 75 Jahre alt!

Am 9. April 2024 feierte das Tarifvertragsgesetz sein 75-jähriges Bestehen. Seit seiner Einführung im Jahr 1949 legt es die Rahmenbedingungen für Tarifverhandlungen zwischen Unternehmen und Gewerkschaften fest. Diese Tarifverträge sind seit jeher Garanten für faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen, und sie spielen eine entscheidende Rolle bei der sozial-ökologischen und digitalen Transformation unserer Wirtschaftsordnung.

Am 20. April haben wir mit vielen engagierten Genoss:innen und Bundesinnenministerin Nancy Faeser in Wiesloch unseren Auftakt in die heiße Phase des Europa- und Kommunalwahlkampfes begangen. Unser Spitzenkandidat René Repasi machte deutlich, um welche Errungenschaften der Europäischen Union es im anstehenden Wahlkampf zu kämpfen gilt: "Europa schützt die Demokratie, Europa steht für die offenen Grenzen und Europa ist gebaut auf den Werten von Toleranz und Rechtsstaatlichkeit - alles Dinge, die die Rechtspopulist:innen ablehnen. Sie wollen Europa abbauen und schleifen - das können und werden wir nicht zulassen!".

Am 9. Juni ist es so weit: In unseren Ortschaften, Gemeinden, Städten und Landkreisen wird gewählt. Viele engagierte Mitglieder in der SPD Baden-Württemberg haben in den vergangenen Monaten um Kandidierende geworben und spannende und abwechslungsreiche Listen aufgestellt.

Spätestens jetzt werden die letzten organisatorischen Weichen für die Wahlkampf-Phase gestellt. Aber nicht nur für die Kommunalwahl, sondern auch für die Wahl zum Europäischen Parlament.

Auf die beiden heißen Wahlkampf-Phasen wollen wir euch gemeinsam mit der Bundesministerin des Innern und für Heimat Nancy Faeser einstimmen. Dazu laden wir euch alle herzlich am Samstag, 20. April um 9 Uhr ins Palatin in Wiesloch ein. Dabei sein wird unser Landesvorsitzender Andreas Stoch MdL, unser baden-württembergischer Spitzenkandidat für die Europawahl René Repasi und weitere aktive Kommunal- und Europapolitiker:innen.

Wir gratulieren Jan Hambach als frisch gewähltem Bürgermeister in Freiberg am Neckar! Mit knapp 80 Prozent der Stimmen haben sich die Freiberger:innen eindeutig entschieden.

Repasi: "Möchte mich in den Dienst der Europa-SPD stellen"

Die SPD-Europaabgeordneten haben soeben in Straßburg René Repasi, SPD-Europaabgeordneter aus Baden-Württemberg, zur neuen Spitze ihrer Delegation bestimmt. Der 44-Jährige wird in dieser Funktion die politische Arbeit der SPD-Abgeordneten steuern, sie in Zusammenarbeit mit den anderen Delegationen der Fraktion vertreten und ständiger Gast im Bundesvorstand sowie im Präsidium der SPD sein. Jens Geier hatte den Vorsitz der Gruppe seit Anfang 2017 inne und ihn zum heutigen Tag übergeben.

Dr. Dorothea Kliche-Behnke: "Jeder Fortschritt muss weiterhin erkämpft und verteidigt werden."

"Seit über 100 Jahren begehen wir am 8. März weltweit den Internationalen Frauentag. Die SPD steht dabei ungebrochen an der Seite derer, die für die Gleichstellung der Geschlechter und die Beseitigung von Ungerechtigkeiten streiten", so Dr. Dorothea Kliche-Behnke, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. "Nicht selten schien es, dass gesellschaftlicher Fortschritt und Verbesserungen in der Gleichstellung der Geschlechter keine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann sind. Der Aufstieg der AfD und das aufgeheizte gesellschaftliches Klima machen jedoch deutlich: Jeder Fortschritt muss erkämpft und verteidigt werden."

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Im Alltag begegnen wir schwierigen und immer hitzigeren Debatten, sei es auf dem Elternabend, im Verein oder am Stammtisch. Wir wollen wieder mehr Zeit darauf verwenden, mit den Menschen zu sprechen, zu diskutieren und #mittendrin zu sein. Der Austausch verschiedener Meinungen ist gerade auch für die SPD ein wichtiger Grundsatz. Dies immer wieder auch zu sagen, gehört zu unserem Selbstverständnis als Bewahrer:innen der Demokratie.

Der beste Ort für diesen Austausch ist das alltägliche Leben. Sich da einzubringen, mitzudiskutieren und aus einer vermeintlichen Mindermeinung heraus zu überzeugen braucht Mut, Fakten und eine Idee, wie ich mir Gehör verschaffen kann. Dazu haben wir in den kommenden Wochen eine Vielzahl an Angeboten zusammengestellt, die unsere Mitglieder via Videokonferenz bequem von zu Hause aus wahrnehmen können.

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13.02.2024 15:44
Kommunalwahl 2024.
Am 9. Juni finden in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen statt. Gewählt werden die Mitglieder der Kreis-, Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie in der Region Stuttgart die Mitglieder der Regionalversammlung.

In unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen schlägt die Herzkammer unserer Demokratie. Vor Ort lässt sich sozialdemokratische Politik konkret umsetzen - sei es bei der Kinderbetreuung, dem Umweltschutz oder der Verkehrspolitik. Aber auch für die Lösungen der großen Herausforderungen unserer Zeit wie dem Klimawandel, der zerfallenden Friedensordnung in Europa und dem Auseinanderdriften unserer Gesellschaft ist die kommunale Ebene unerlässlich.

Das "Bündnis für Demokratie und Menschenrechte", ein breites überparteiliches und zivilgesellschaftliches Bündnis in Baden-Württemberg, kam in Stuttgart zu einem Auftakttreffen zusammen. Teilgenommen haben über 70 Vertreter:innen aus Organisationen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Verbänden, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie staatlichen Institutionen, Vereinen und Parteien in Baden-Württemberg.

Beim Auftakttreffen verabschiedeten die Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung. "Indem wir als demokratische Mehrheit unsere Kräfte bündeln, stellen wir uns gemeinsam gegen jegliche Form von Extremismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit und verteidigen die Grundwerte unserer Demokratie. In einem Schulterschluss aller Demokratinnen und Demokraten in Baden-Württemberg erheben wir gemeinsam unsere Stimme gegen Verfassungsfeinde", heißt es darin.

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